Definition von West Coast Swing

 

WEST COAST SWING bewegt BERLIN

West Coast Swing Kurs in der Berliner Tanzschule weRK36
West Coast Swing Kurs in der Berliner Tanzschule weRK36
West Coast Swing Tanzübungsabend Berlin Tanzschule weRK36
West Coast Swing Tanzparty 36 Grad in der Berliner Tanzschule weRK36

Was ist an diesem Tanz so besonders? Ist er leicht zu erlernen? Kann er überall und zu jeder Musik getanzt werden? Wo kann ich den West Coast Swing lernen? Was ist der Unterschied zum Swing Lindy Hop? Fragen, und noch mehr Fragen werden hier geklärt ;-)

 

Allgemein

Der West Coast Swing ist ein populärer Paartanz aus den USA. Im 4/4-Takt bewegt sich das Tanzpaar schön geschmeidig zur Musik von Funk, Pop, R’n’B, Blues und Swing. Eine Legende besagt, dass in den 1930er Jahre der Hollywood-Schauspieler Dean Collins zum ersten Mal im Savoy Ballroom in New York diesen Tanzstil vorführte. Der West Coast Swing genoss insbesondere bei damaligen Filmproduzenten große Popularität. Zu Zeiten, als Kameras noch keine Weitwinkel besaßen, konnte der stationäre Tanz gut eingefangen werden, anders wie beim Walzer oder Quickstep, wo es eine Tanzrichtung gibt. Heute ist der West Coast Swing ein beliebter Tanz in den USA, aber auch ganz stark in Frankreich verbreitet, der definitiv eine Entdeckung wert ist.

West Coast Swing, kurz WCS, hält nicht an den urpsrünglichen Tanzschritten und Figuren fest. Es ist ein Tanz, der zum Improvisieren und Fühlen einlädt. Hier wird die Musik vertanzt und nicht ein Figurenkatalog abgetanzt. Die Grundschritte bzw. Basic Steps sind notwendig, um die Rhythmik des Tanzes zu verstehen und seine eigenen Bewegungen und Moves abzuleiten.

West Coast Swing ist nicht nur im Bereich "Social Dance" Gesellschaftstanz ansässig, sondern auch im Turniertanz-Bereich. Doch hauptsächlich ist dieser Swingtanz ein Social Dance und daher ist es sehr üblich auf Tanzveranstaltungen die Tanzpartner und Tanzpartnerinnen zu wechseln. Anders wie beim Standard und Latein tanzen gehen, kann man ganz ohne PartnerIn zur Party kommen und 5 Stunden durchtanzen.

Auf die Frage, ob West Coast Swing leicht zu erlernen ist kann man nicht pauschal mit ja oder nein beantworten. Einigen fällt es leicht neue Tanzschritte zu erlernen, andere hören die Musik bzw. den Takt nicht u.s.w. Es gibt im West Coast Swing ein paar Hürden, die man in den ersten Stunden auf sich nehmen muss. Der Sugar Push, die Grundfigur im West Coast Swing, ist keine einfache Figur, doch essentiell für alles Weitere. Wer diesen Basic Schritt verstanden hat und die dazugehörige Technik, der wird von diesem Tanz völlig fasziniert sein und nicht mehr aufhören West Coast Swing zu tanzen. Daher sollte man nicht frustriert sein, wenn der Sugar Push noch nicht 100%ig klappt. Die Profis arbeiten bis heute am Sugar Push und versuchen ihre Technik zu verbessern. 

West Coast Swing kann fast zu jeder Musik getanzt werden: Soul, Blues, R'n'B, Hip Hop, Funk, Pop, Country, Disco...
Von alt bis modern, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Wer bereits den Discofox / Hustle oder Foxtrott tanzt, der kann zu dieser Musik oft auch West Coast Swing tanzen.

In Berlin gibt es immer mehr Tanzschulen, die West Coast Swing Tanzunterricht anbieten. Dabei sollte man darauf achten wer die Kurse unterrichtet. Der Tanz entwickelt sich immer weiter und geht mit der Musik mit, eine stetige Weiterbildung bei anderen Profis ist daher aus unserer Sicht notwendig. Die Webseite www.wcsinberlin.de gibt einen Überblick über derzeitigen WCS Kurse und Veranstaltungen.